Chileblatt September 2020

Das neue Chileblatt ist da.

Lesen Sie in der August-Ausgabe…

  • Ansprache Pfarrer Gottfried Spieth
  • Einschulungsgottesdienst
  • Gottesdienste, Termine & Aktivitäten
  • Gratulationen
  • Freud und Leid in der Gemeinde
  • Die YouthChurch wächst
Icon

Chileblatt September 2020 1.84 MB 64 downloads

...

Familiengottesdienst im Zeichen des Propheten Jona

Einsegnung der Erstklässler

Jona der Friedensstifter – unter diesem Motto stand der Diessenhofer Familiengottesdienst in der Stadtkirche am vergangenen Sonntag. Dabei wurden die evangelischen Erstklässler des neuen Schuljahres begrüsst. Im Hinblick auf die schulische Herausforderung, die vor ihnen liegt, wurden sie im Namen des dreieinigen Gottes feierlich gesegnet. Anschliessend bekamen sie als Geschenk der reformierten Kirchgemeinde eine Schultüte überreicht. Die zweite bis vierte Klasse begeisterte die anwesenden Eltern und Grosseltern sowie die ganze Gemeinde mit mehrsprachigen Liedern voller Bewegung und Lebensfreude. Die Zweitklässler brachten mit Hilfe selbstgemalter Plakate ihre guten Wünsche für die Erstklässler zum Ausdruck.

Zweifler und Friedensstifter

Einen besonderen Höhepunkt bot sodann das Schülertheater der dritten Klasse. Unter Leitung von Religionslehrerin Karin Schmid – die auch das Drehbuch geschrieben hatte – führten die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler eindrucksvoll das Schicksal des Propheten Jona vor Augen: Wie dieser schüchterne Zweifler und schiffbrüchige Drückeberger durch einen Fisch gerettet wird. Wie er sich sodann zu einem wagemutigen und wortgewaltigen Prediger entwickelt, der die Volksmassen in den Bann schlägt und die Grossstadt Ninive von Grund auf umkrempelt. Weil er sogar den Stadtkönig als Bundesgenossen gewinnen kann. Beide sind nun von dem einen grossen Ziel beseelt: Dass die streitsüchtigen Einwohner zur Einsicht kommen. Auf Jonas flammende Reden hin ändern die Leute tatsächlich ihre Gesinnung und brechen mit ihrer boshaften Vergangenheit. Dank Gottes Hilfe erleben sie einen neuen Anfang im Zeichen der Versöhnung. So lautete die Botschaft der jungen Darsteller. Mit einem kräftigen Beifall wurden sie für ihre schauspielerische Leistung belohnt.

Ergreife die zweite Chance!

Die Botschaft des Schülertheaters griff Pfarrer Gottfried Spieth in seiner Predigt auf. Die jüngeren wie die älteren Gottesdienstbesucher forderte er auf, eine zweite sich bietende Chance unbedingt zu nutzen, wenn die erste Gelegenheit – aus welchen Gründen auch immer – verpasst wurde. Als Beispiel nannte er den Propheten Jona: Der habe auch zwei Anläufe gebraucht, um zum erfolgreichen Ziel seines Auftrags zu gelangen. Ähnlich sei es im normalen Leben und schulischen Alltag, worin die Erstklässler und anderen Schüler nun voll einbezogen seien. „Gerade nach den Ferien fehlt oft die Lust zum Arbeiten, und wir haben einen Durchhänger“, räumte Pfarrer Spieth ein. „Aber schlussendlich müssen wir begreifen, wie wichtig unsere Bereitschaft ist, einen ganzen Einsatz zu leisten. Gott unterstützt uns dabei.“ Selbst wenn es sich dabei „nur“ um die zweitbeste Gelegenheit handeln sollte, sollten wir sie nutzen und diese Chance beim Schopfe packen. Das gelte auch für unser Zusammenleben. Zunächst falle es uns wahrscheinlich ziemlich schwer, auf Aussenseiter und Gemobbte offen zuzugehen. Aber bei einigermassen gutem Willen aller Beteiligten werde es trotz anfänglicher Misserfolge schliesslich doch gelingen, alle miteinander gleichberechtigt in die Gemeinschaft einzugliedern. „Handeln wir im Zeichen eines neugefundenen Friedens, der von oben kommt“, lautete die abschliessende Empfehlung.

Annedore Neufeld gestaltete ideenreich und schöpferisch das kirchenmusikalische Programm dieses Gottesdienstes, während Andreas Birrer in gewohnter Tatkraft und Umsicht den Messmerdienst versah. Im Anschluss an den Gottesdienst fand ein reichhaltiger Apéro auf dem Vorplatz der Stadtkirche statt. Jung und Alt erlebten an diesem Sonntagmorgen ein abwechslungsreiches Programm. Sie gingen mit dem sicheren Gefühl auseinander, in eine grosse und segensreiche Gemeinschaft des Friedens einbezogen zu sein.  [gs]

Weitere Bilder finden Sie HIER

 

Diessenhofen feiert oekumenische Andacht zum 1. August

Gratulation an die Eidgenossenschaft

Gewissermassen als Ausgleich für die coronabedingt ausgefallene städtische Bundesfeier fand in der Stadtkirche eine oekumenische Abendandacht statt, veranstaltet von der katholischen und der reformierten Kirchgemeinde Diessenhofen. In seiner Begrüssung gratulierte Priester Johannes Mathew der Eidgenossenschaft zu ihrem 729. Geburtstag, bezogen auf das Gründungsjahr 1291. Er forderte „alle freien Schweizer oder in der freien Schweiz wohnenden Menschen“ zu einem Gebet auf, gerichtet an den „einen Gott allen Lebens, der sich in der Schönheit des Vaterlandes erahnen lässt.“

Damit war eine Brücke gebaut zum Schweizerpsalm, dessen vier Strophen die Besucherinnen und Besucher aus vollem Herzen sangen, ebenso wie das Appenzeller Landsgemeindelied. Sodann schlug Johannes Mathew den Bogen zu den Anliegen und Wünschen dieses Tages. In einer speziellen „Fürbitte für Volk und Vaterland“ wurde um gute Gesinnung, Eintracht und Gerechtigkeit gebetet, ebenso um Bewahrung vor Krieg, Seuchen und Hungersnot. Als Vorlage diente eine Gebetsurkunde aus dem Jahre 1965 mit überlieferten Texten, die seit Generationen bewährt und erprobt sind.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Pfarrer Gottfried Spieth ging in seiner Besinnung auf die Frage ein, wie wir unsere unterschiedlichen Bedürfnisse ordnen und bündeln können. Jeder dürfe sich mit seinen Wünschen und Sorgen aufgehoben wissen in einem grösseren Ganzen. Darin seien auch unsere Vorfahren inbegriffen, betonte er. Es sei tröstlich zu wissen, dass wir nicht allein auf der Welt sind, sondern auf den Schultern derer stehen, die uns vorausgegangen sind und deren Lebenserfahrung uns jetzt zugute kommt. Innerlich erfasst von diesem überwältigenden Gefühl der Zusammengehörigkeit, begreifen wir die Wahrheit jenes geflügelten Wortes, das auf den griechischen Gelehrten Aristoteles (384 bis 322 vor Christus) zurückgeht: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

 

Arnold Winkelried als Vorbild

Als anschauliches Beispiel schilderte Gottfried Spieth sodann jenen Eidgenossen aus der Schlacht bei Sempach (1386), der unter dem Namen Arnold Winkelried in die Geschichte eingegangen ist. Er habe sich durch besondere Tapferkeit und Opfermut ausgezeichnet. An vorderster Front stehend, habe er zahlreiche Speere der ihm feindlich gegenüberstehenden Soldaten gepackt, in sich hineingebohrt oder unter sich begraben. Auf der Gegenseite habe sich lähmendes Entsetzen und Verwirrung breit gemacht. Urplötzlich sei eine Gasse entstanden, in der die Eidgenossen vorwärtsstürmten – und zwar durch die gegnerischen Schlachtreihen hindurch. Schlussendlich sei damit der Sieg ermöglicht worden. Die Fremdherrschaft der damals schon europaweit bestens vernetzten Habsburger sei abgeschüttelt worden. Den Eidgenossen sei es gelungen, ihre angestammten Rechte zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten – wovon wir heute noch zehren. Um dieses Gemeinschaftsziel zu erreichen, habe es der entschlossenen Tat eines Einzelnen bedurft.

Einsatz für ein hohes Ideal

Winkelrieds letzte Worte seien gewesen: „Sorget für mein Weib und Kind.“ Von dem Gemeinschaftssinn dieses Mannes könnten wir sehr viel lernen für unser heutiges Miteinander in Familie, Gemeinde, Volk und Staat, unterstrich Pfarrer Spieth. Winkelried habe hingebungsvoll für eine heilige und gerechte Sache gekämpft. Damit habe er uns ein Vorbild hinterlassen entsprechend dem Lebensmotto des Apostels Paulus: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist“ (1. Timotheusbrief 6,12).

Mit festlich bewegter Orgelmusik, dargeboten von Annedore Neufeld, klang das abendliche Geschehen in der Stadtkirche aus.

Chileblatt August 2020

Das neue Chileblatt ist da.

Lesen Sie in der August-Ausgabe…

  • Ansprache Pfarrer Gottfried Spieth
  • Gottesdienste, Termine & Aktivitäten
  • Gratulationen
  • Freud und Leid in der Gemeinde
  • Nachwuchs in der Pfarrfamilie
  • Konzerte: 5x Bach
Icon

Chileblatt August 2020 1.84 MB 122 downloads

...

5x Bach um 5

5 KONZERTE | 5 TAGE | 5 ORTE | 5 UHR

Schönheit und Freude, Trauer und Zuversicht, Strahlendes und Himmlisches – all das findet sich in den Kantaten Bachs. Lassen Sie sich – nach einer langen Zeit ohne Musik – auf eine erquickende Rheinfahrt mit international erfolgreichen Musiker*innen und Ensembles mitnehmen. Vielfältige Kammermusik, spannende Einführungen und sommerliche Apéros runden die Konzertreihe ab.

Icon

Flyer 5x Bach um 5 473.49 KB 10 downloads

...

Youth Church wächst

Diessenhofer Jugendkirche wird ausgeweitet

Neue Chancen der Sinnvermittlung

Die Youth Church Diessenhofen ist ein attraktiver Ort: Junge Menschen aus dem Städtli und der Region treffen sich, um Gott zu loben. Ab dem neuen Schuljahr wird das Projekt auf den ganzen Bezirk ausgedehnt.

Wie sind die Ursprünge? Bis nach der Jahrtausendwende war es Brauch, dass sich Jugendliche nach dem Gemeindegottesdienst versammeln. Im Stuhlkreis nahm man Platz, hörte die biblische Unterweisung und sang Lieder, von der Gitarre begleitet. Doch die Zeiten ändern sich. Dank der neuen Medien wird alles vielfältiger und bunter, und die Besucher wollen tatkräftig einbezogen werden. Dies ist eine neue Aufgabe für alle, die Sinn stiften und den Horizont des Lebens erweitern – so auch für die Landeskirchen.

Die Evangelische Kirchgemeinde Diessenhofen stellt sich dieser Herausforderung. Seit vier Jahren investiert sie in einen schöpferisch anspruchsvollen Jugendgottesdienst. Die jungen Leute werden einzeln gefördert, setzen ihre Talente selbstbestimmt ein und feiern Gott auf ihre Art. Und die Arbeit ist gewachsen. Die Fünft- bis Neuntklässler, oft mit Grosseltern, Eltern und interessierten Gemeindemitgliedern, nehmen begeistert an den Jugendanlässen teil. Bis zu hundert und mehr Besucher werden gezählt.

Regionales Gemeinschaftsgefühl

Seit rund zwei Jahren beteiligt sich auch die evangelische Kirchgemeinde Basadingen-Schlattingen-Willisdorf und hat sich sehr gut integriert. Und jetzt kommt die Kirchgemeinde Schlatt dazu. Die Ausweitung bietet enorme Vorteile: Ressourcen werden geteilt, der Glaube wird auf breiterer Grundlage erfahren, die Gemeinschaft der ganzen Region wird erlebt. Denn Jugendliche bewegen sich gern im grösseren Rahmen. Das stärkt ihr Lebensgefühl, zusammen unterwegs zu sein. Genau dafür bietet die Diessenhofer Stadtkirche einen hervorragenden Treffpunkt, zumal sie entsprechende technische Einrichtungen hat.

Pfarrer Gottfried Spieth fördert diese Arbeit. Er will, dass zahlreiche Jugendliche die Botschaft Jesu mit allen Sinnen wahrnehmen und konsequent in ihr Leben umsetzen. Deshalb gibt er dem Team viel Gestaltungsfreiheit. Er unterstützt den Jugendgottesdienst jeweils mit einem Gruss- und Segenswort sowie durch Gespräche mit Eltern und Grosseltern beim anschliessenden Apéro. In derselben Weise ist Pfarrer Rolf Roeder (Basadingen-Schlattingen-Willisdorf) seit zwei Jahren dabei, ab dem neuen Schuljahr auch Pfarrerin Sabine Aschmann (Schlatt).

Gott jugendgemäss erfahren

Das Geschehen rund um die Diessenhofer Jugendkirche hat längst eine Eigendynamik entwickelt. Es geht ja nicht „nur“ um den Gottesdienst. Vielmehr ist eine breit aufgestellte Jugendarbeit erwachsen. Gezielt werden Begabungen in folgenden Vorbereitungsgruppen gefördert: Theater, Band, Tanz, Technik, Werbung, Dekoration, Moderation, Verpflegung. Karin Schmid und Jael Mascherin leiten diese Gruppen. Beim computergestützten Schreiben des Drehbuchs, bei Fotografie, Bildmontage und Flyer-Gestaltung, beim Filmen, Malen, Werken, Basteln, Rollenspiel und Musizieren ergeben sich zahlreiche Kontakte. Die Jugendlichen haben erfahrene Ansprechpersonen, mit denen sie über ihre Alltagserlebnisse ins Gespräch kommen. Immer wieder folgt daraus eine vertiefte Debatte über Glaubensfragen.

Die neugewählte Diessenhofer Kirchenpräsidentin Jael Mascherin möchte, dass Jugendliche „ihren“ Ort haben, an dem sie Gott kennenlernen und miteinander Gemeinschaft pflegen. Karin Schmid legt Wert darauf, die biblische Botschaft kreativ und ansprechend zu übermitteln. „Gott ist kein alter Mann mit Bart“, betont sie, „sondern auch für die heutigen Menschen ein guter Vater, der uns in Liebe begegnet.“

Schülerchor und Konfirmation

Der musikalische Teil liegt in Händen von Dan Schmid. Er leitet die Youth Church Band, seit neuem verbunden mit einem Gospelchor. Im Hinblick auf das Christfest wird ein Schülerchor auf die Beine gestellt. „Weihnachten erleben“ wird wie letztes Jahr rund um die Stadtkirche in Szene gesetzt. Der Termin ist am 08.12.2020.

Die gottesdienstliche Mithilfe der Jugendlichen ist ein wesentlicher Baustein auf dem Weg zu ihrer Konfirmation. Darauf legen alle drei Kirchgemeinden besonderen Wert. Zudem sollen Konfirmanden als Jugendleiter herangebildet werden; ehemalige Konfirmanden helfen bereits jetzt im Bereich von Technik und Band. Der Startschuss für acht Jugendgottesdienste im Schuljahr 2020-2021 erfolgt am Dienstag 15. September 2020 zu dem Thema „König Salomo“.

Wort und Tat voll Lob und Dank

„Stiftübergabe“

Stabübergabe in der Evangelischen Kirchgemeinde Diessenhofen

Eine eindrucksvolle und innerlich anrührende Veranstaltung erlebten die zahlreichen Besucher in der Diessenhofer Stadtkirche am vergangenen Sonntag 21. Juni. Ein Schwerpunkt dieses Gottesdienstes war der Dank an den Herrn für die zurückliegenden zwanzig Jahre Präsidentschaft von Brigitta Lampert. Durch ein Segensgebet wurde alsdann die neugewählte Präsidentin Jael Mascherin in ihren Dienst eingeführt, zusammen mit den wiedergewählten Mitgliedern der Kirchenvorsteherschaft Inge Bürgin, Thomas Lüders, Thomas Russenberger, Tanja Schum und Irina Sutter.

Aus dem Hören kommt das Handeln

Im Verlauf des Gottesdienstes trat Brigitta Lampert einmal mehr auf, wie sie leibt und lebt. Zusammen mit Gottfried Spieth gestaltete sie nach selbstverfasstem Drehbuch eine Dialogpredigt zu dem Thema: «Wort und Tat am Beispiel der Schwestern Maria und Martha (Evangelium nach Lukas 10, 38-42). Frau Lampert stellte die Geschichte aus Sicht der Maria dar, Pfr. Spieth aus Sicht der Martha. Im Zwiegespräch zwischen Rednerin und Redner wurde die Botschaft vermittelt, wie aus unterschiedlichen Lebenshaltungen und gegensätzlichen Arbeitsweisen schliesslich doch eine harmonische Verbindung zum Wohle aller herstellbar ist, entsprechend dem biblischen Motto: Aus dem Hören kommt das Handeln. Dabei wurde deutlich: Dieser Botschaft hat sich die Jubilarin in ihrer zurückliegenden Präsidentschaft von ganzem Herzen verschrieben, und diese Losung wird sie auch auf künftigen Wegen begleiten, etwa auf kantonalkirchlicher Ebene als Synodale.

Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt

Ein wichtiger Bestandteil der Veranstaltung war sodann ein Gedicht, verfasst und vorgetragen von Irina Sutter. Humorvoll und farbenfroh schilderte sie, wie umsichtig und zielstrebig die langjährige Präsidentin das Miteinander von Gemeinde, Vorsteherschaft und Pfarrpersonen begleitet und betreut hat. Hier ein Ausschnitt daraus:

„Nach all den vielen, gemeinsamen Jahren,

darf ich voll Freude und Dank Dir sagen,

was ich in Dir als Präsidentin hab` gesehen:

Den Fels in der Brandung, als starker Kapitän.

Den Smutje, der durch Geschmack und Würze so vieles hat bewegt,

den fleissigen Matrosen, der wusste, dass es gemeinsam am besten geht.

Den lebensfrohen Passagier, der gesellig unter allen weilt,

die sorgsame Mutter, die grosse und kleine Wunden heilt.

Ein geschätzter Teil vom Ganzen, was wir schlussendlich waren.

Einfach eine Super-Crew, es war so schön, mit dir zu fahren …“

„Das Schiff“

Jedes Mitglied der Kirchenvorsteherschaft äusserte sich anschliessend mit einem Sinnspruch oder einer Erinnerung an die gemeinsame Zeit und stellte einen kleinen Matrosen auf das Modell des Kirchenschiffs, das bereits vor 20 Jahren bei Brigitta Lamperts Amtseinführung als Sinnbild gedient hatte. Seither wurde reichlich Kirchengeschichte geschrieben, symbolisiert durch einen grossen Griffel, welchen Brigitta Lampert an Jael Mascherin weiterreichte. Denn sie ist es, die als neue Präsidentin diese Geschichte weiterschreibt mit ihrer Crew an Bord. Annedore Neufeld (Orgel und Klavier) und Saskia Quené (Gesang) gestalteten das festliche kirchenmusikalische Programm, dass ausklang mit dem Choral von J.S. Bach «Jesus bleibt meine Freude». Mesmer Andreas Birrer hatte diesen Gottesdienst sorgfältig vorbereitet und organisiert unter Einhaltung der aktuellen Vorgaben. Ein reichhaltiger Apero mit vertieftem wechselseitigem Austausch rundete das Ganze ab und bestärkte die Gemeinde in dem Wunsch, in demselben familiären Geist wie bisher auch in die Zukunft unterwegs zu sein. [gs]

Apero

Chileblatt Juli 2020

Das neue Chileblatt ist da.

Lesen Sie in der Juli-Ausgabe…

  • Ansprache Pfarrer Gottfried Spieth
  • Vom Begegnungszmittag
  • Gottesdienste, Termine & Aktivitäten
  • Youth Church
  • Gratulationen
  • Freud und Leid in der Gemeinde
  • Wahlen & Abstimmungen 2020

Wahlen und Abstimmungen 2020

Die Evangelische Kirchgemeinde Diessenhofen hat gewählt

Von Mitte Mai bis zum 7. Juni 2020 konnten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Evangelischen Kirchgemeinde Diessenhofen brieflich wählen und abstimmen.

Übergabe des Präsidiums von Brigitta Lampert an Jael Mascherin

Sonntag, 7. Juni, 11.00 Uhr: Ein letztes Mal wird der Briefkasten am Kirchgemeindehaus von der Präsidentin Brigitta Lampert geleert und die Wahlcouverts in die Wahlurne eingeworfen. Im Kirchgemeindeshaus wird alles für die auf 14.00 Uhr anberaumte Auszählung vorbereitet.

Gemäss dem befristeten Beschluss des Kantonalen Kirchenrates vom 24. März, ist es den Kirchengemeinden erlaubt ihre Abstimmungen und Wahlen brieflich durchzuführen. Auch die Kirchgemeinde Diessenhofen machte davon Gebrauch. Im Vergleich zu einer Kirchgemeindeversammlung war die Wahlbeteiligung mehr als doppelt so hoch. Unterm Strich wurden 164 Stimmrechtsausweise eingelegt, wovon 3 ungültig waren. Die Stimmbeteiligung lag bei 16.5%.

Abstimmungen

Die neu konstituierte Vorsteherschaft. V.l.n.r.: Pfarrer Gottfried Spieth, Inge Bürgin, Jael Mascherin, Tanja Schum, Irina Sutter, Thomas Russenberger, Thomas Lüders

So wurde über die Rechnung 2019 und die Verbuchung des Aufwandsüberschusses, den Budgetvorschlag 2020, die Steuerfusserhöhung 2020 und über das Reglement zu einer Fondsauflösung abgestimmt. Des Weiteren standen Erneuerungswahlen und Neuwahlen in der Kirchenvorsteherschaft, im Wahlbüro und in der Rechnungsprüfungskommission sowie im Präsidium an.

Es haben sich folgende Resultate ergeben: Der Rechnung 2019, der Verbuchung des Aufwandüberschusses zu Lasten des Eigenkapitals, dem Budget 2020, dem Reglement über die Auflösung des Fonds für diakonische Aufgaben wurden mit grosser Mehrheit zugestimmt. Einzig bei der Steuerfusserhöhung fiel die Entscheidung knapp aus, wurde aber schlussendlich auch angenommen.

Wahlen

Kirchenvorsteherschaft: Bis auf Brigitta Lampert stellten sich alle Mitglieder zur Wiederwahl in die Kirchenvorsteherschaft zur Verfügung. Bestätigt wurden Inge Bürgin, Thomas Lüders, Jael Mascherin, Thomas Russenberger, Tanja Schum und Irina Sutter. Auch die Pflegerin, Inge Bürgin wurde bestätigt. Da sich Brigitta Lampert nicht mehr zur Wahl zur Verfügung stellte, galt es eine neue Präsident*in zu wählen. Zur Wahl stellte sich Jael Mascherin, die dann auch sogleich ins Amt gewählt wurde.

Wahlbüro: In ihren Ämtern wurden Heinz Brauchli, Peter Gugelmann, Verena Loehle und als Suppleantin Carole Schüle bestätigt. Margrith Lampert stellte sich nicht mehr zur Wiederwahl.

Rechnungsprüfungskommission: Franziska Herter wurde in ihrem Amt bestätigt. Für die scheidenden Kommissionsmitglieder Bruno Scheurer, Hermann Sieber und Peter Müller (Suppleant) wurden Carolina Melly und Alexander Knöpfel (Suppleant) neu in die Kommission gewählt.

Abschliessend sei festgestellt, dass alle Gewählten mit grosser Mehrheit in ihren Ämtern bestätigt oder in diese hineingewählt wurden. Die detaillierten Wahl- und Abstimmungsergebnisse finden Sie auf der Homepage unter www.evang-diessenhofen.ch.

Gratulation und Dank

Mitglieder der Rechnungsprüfungskomission.V.l.n.r.: Carolina Melly, Aleander Knöpfel, Franziska Herter.

Die Kirchenvorsteherschaft heisst die neu Gewählten herzlich willkommen und dankt den scheidenden Amtsinhaberinnen und Amtsinhabern ganz herzlich für ihre geleisteten Dienste zugunsten der evangelischen Kirchgemeinde Diessenhofen. Auch allen Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern sei an dieser Stelle für ihr Vertrauen in die wieder- und neugewählten Mitglieder bestens gedankt. [TL]

„Chileblatt“ Juni 2020

Das neue Chileblatt ist da.

Lesen Sie in der Juni-Ausgabe…

  • Ansprache Pfarrer Gottfried Spieth
  • Änderung im Skretariat
  • Gottesdienste, Termine & Aktivitäten
  • Youth Church
  • 150 Jahr Jubiläum
  • Gratulationen
  • Freud und Leid in der Gemeinde
Icon
Chileblatt Juni 2020