Konfirmation im Städli

Zehn junge Menschen aus Diessenhofen erlebten bei strahlenden Sonnenschein am letzten Sonntag im Monat Mai ihre Konfirmation. Der Jahrgang 2020-21 wurde dabei in zwei Gruppen unterteilt, um den Corona-Bedingungen gerecht zu werden. In grosser Freude veranstaltete die reformierte Kirchgemeinde nacheinander zwei festliche Morgenveranstaltungen in der Stadtkirche, in denen jeweils fünf Jugendliche eingesegnet wurden im Namen des dreieinigen Gottes.

Zehn Gebote

Das Thema beider Gottesdienste, die jeweils parallel ins Kirchgemeindehaus übertragen wurde, lautete: „Lebensregeln für den Weg in die Zukunft.“ Die zehn jungen Leute trugen die zehn Gebote des alten Testaments mit Erläuterungen Martin Luthers vor, zusammengefasst im Prinzip der Nächstenliebe und anschaulich dargestellt in Form eines Theaterstücks, welches das Gleichnis vom barmherzigen Samariter eindrucksvoll in Szene setzte. Gekonnt führten die Konfirmanden das Drama jenes ausgeplünderten und schwerverletzten Reisenden vor Augen, der zwischen Jericho und Jerusalem unter die Räuber fiel. Tragischer Tiefpunkt war dabei das mitleidlose Vorbei-Gehen zweier Scheinheiliger. Kraftvoller Höhepunkt hingegen war der verantwortungsbewusste Einsatz des Samariters, der alles tat, was in seiner Macht stand, um möglichst praktisch und unkompliziert die Not zu lindern.

Himmlischer Helfer

An diese szenische Vorführung knüpfte Pfarrer Gottfried Spieth in seiner Predigt an. Er schilderte den Übergang vom kindlichen Spiel zum Ernst des Lebens. Dabei verschwieg er die Gefahren nicht, die auf die jungen Freunde zukommen könnten. Krisenerfahrungen seien Teil der vollen Lebenswirklichkeit, in die sie nun einträten. Zugleich betonte Spieth die Hilfe von oben, die durch ein Stoßgebet von unten herbeigerufen werde: „Je schwieriger deine Lage ist, desto näher ist dir jener wirklich heilige Samariter, der zum grossen Freund deines Lebens wird und Jesus Christus heisst.“

Befestigung im Glauben

Jael Mascherin, Präsidentin der Kirchgemeinde, begrüsste die zehn neuen Kirchbürgerinnen und Kirchbürger herzlich und lud zur praktischen Mitarbeit in der Gemeinde ein. Sie verwies auf die geistliche Tragweite der Konfirmationshandlung und umschrieb diese – getreu der lateinischen Ursprungsbedeutung – mit den Worten: „Befestigung und Stärkung im Glauben“.
Zusammen mit Doris Greim, die die junge Mannschaft gemeinsam mit Pfarrer Spieth im vergangenen Oktober auf dem Lager in Meersburg begleitet hatte, überreichte Frau Mascherin den zehn jungen Menschen eine Rose als Zeichen der Wertschätzung. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden antworteten mit einem herzlichen Dank an Eltern, Grosseltern und Paten für die hilfreiche bisherige Wegbegleitung.

Glaubensfrohe Stimmung

Musikalisch wurden beide Gottesdienste durchflutet von klassischen Orgeltönen. Sie wurden dynamisch dargeboten von Annedore Neufeld und vermittelten eine feierliche Atmosphäre im Gotteshaus. Zeitgenössische Lieder mit geistlichem Tiefgang, gesungen und gespielt von der Jugendband unter Leitung von Dan Schmid, sorgten für eine ebenso gelöste wie glaubensfrohe Stimmung. Mit segensreichen Empfindungen klangen die beiden denkwürdigen Gottesdienste aus.

„Von der Höll ins Paradies“

Pilgern am Rheinufer

Im Rahmen der kürzlich ins Leben gerufenen «Etwas anderen Erwachsenen-bildung» versammelte Brigitta Lampert am 8. Mai eine zwölfköpfige Diessen-hofer Pilgergruppe zu einer Wanderung «von der Höll ins Paradies». Treffpunkt war die Stadtkirche mit einführenden Gedanken über den Ausgangspunkt «Höll». Wie die Reiseleiterin schmunzelnd erläuterte, ist damit jenes ehemalige alte Fischerlokal unterhalb der Stadtkirche gemeint, dessen herausragende Besonderheit es war, dass in seinem Inneren nur sehr zurückhaltende Lichtverhältnisse herrschten. Von einer ähnlich geheimnis-umwitterten, spannungsgeladenen Stimmung bewegt, liess sich die Pilgerschar gleichsam himmelwärts inspirieren zu einem Gang an die strahlende Frühlingssonne hinaus.

Erstes Zwischenziel war St. Katharinental, wo man sich in der Klosterkirche zu einer Andacht sammelte. Thema waren die Kräfte des Schöpfers, «die wir mit allen Sinnen wahrnehmen». Die Empfindungen der Teilnehmer mündeten ein in ein Gebet: «Meinen Gedanken lasse ich Raum, um zu ergründen, was mich heute, in diesem Moment bewegt. Ich lasse zu, was kommt, und höre in mir, was sie mir sagen wollen. Mit dir, Gott, geh ich meinen Weg, mit dir bin ich alles, was ich bin: Enge, Weite, Nähe, Licht und Dunkel – alles, mein Gott und Schöpfer, führt mich zu dir hin.“
Des Schöpfers Kraft in der Natur

Weiter ging es den Rhein entlang Richtung Schaarenwald und Schaarenwiese. Unterwegs wurde am Ufer eine Pause eingelegt, und die Pilgerinnen und Pilger suchten einen Kieselstein ihrer Wahl, den sie an sich nahmen. Dieser Stein könne rauh oder glatt, rund oder kantig sein und damit den eigenen Charakter und Lebensweg treffend abbilden, von tiefsten Abgründen der Seele bis hin zu geisterfüllten Höhenflügen und Glückserfahrungen, erläuterte Brigitta Lampert. Ihre meditativen Überlegungen fasste sie in folgendem Gebet zusammen: «Du schufst unsere ausgesuchten Steine. Auch sie zeigen uns die unterschiedlichsten Daseinsformen in ihrer Beschaffenheit in Grösse, Gewicht, Form und Farbe. Was bedeuten sie in unseren Händen? Wärme? Kälte? Halt? Schmerz? Last? Wir legen sie in deine Hände, Gott, Ewiger, Liebender, Barmherziger. Dir vertrauen wir unsere eigenen Themen an.»

Schweigemarsch

Was nun folgte, war der wohl eindrucksvollste Abschnitt dieses Nachmittags: Ein dreiviertelstündiger Marsch des Schweigens. Jeder und jede war eingela-den, umgeben vom leisen Rauschen des Rheins und beschwingten Singen der Vögel, eigene Empfindungen und Gebete mit Hoffnung und Lebenskraft zu verbinden – und innerlich immer weiter und wirksamer zu entfalten. Eine Andacht mitten unter Bäumen rundete diese stille Zeit ab. Unter einem aus Ästen gebauten Holzkreuz legte jeder Teilnehmer seinen Stein nieder. Auf diese sinnenfällige Weise wurde deutlich, dass die ganze Bandbreite des Lebens – also Dank und Sorge, Trauer und Freude, Anspannung und Entspannung – in Gottes Sohn und seinem Kreuz die erlösende Mitte und Zusammenfassung findet.

Klosterkirche Paradies

In der Gewissheit, dass Gott aufmerksam zuhört und mitgeht, bewegte sich die muntere Diessenhofer Pilgerschar weiter am linken Rheinufer abwärts, bis das Ziel der Wanderung erreicht war: Die Klosterkirche Paradies. Dort wurde ein abschliessendes Segensgebet gesprochen: «Gott segne dir den Weg, den du nun gehst. Gott segne dir das Ziel, für das du lebst. Sein Segen sei ein Licht um dich her und innen in deinem Herzen. Aus deinen Augen strahle sein Licht wie zwei Kerzen in den Fenstern eines Hauses, das dem Wanderer Schutz bietet in der stürmischen Nacht. Wen immer du triffst, wenn du über die Strasse gehst – ein freundlicher Blick von ihm möge dich treffen. Gott schütze dich! Geh in seinem Frieden! Amen.»

Von mutmachenden und lebensdienlichen Eindrücken erfüllt, klang dieser denkwürdige Nachmittag bei einer geselligen Tasse Kaffee im Gasthaus Paradies aus, das gerade am Vortag wieder seine Pforten eröffnet hatte.

Junge Talente fördern und fordern

Thomas Alder, Fachstelle Jugendarbeit, Evangelische Landeskirche des Kantons Thurgau

Zum zweiten Mal nach 2020 verleiht die Evangelische Landeskirche Thurgau dieses Jahr einen Impulspreis für engagierte Jugendarbeit in den Kirchgemeinden. Der kreative Jugendgottesdienst «Youth Church» der Region Diessenhofen holt sich den zweiten Platz.

Was als wenig motivierender Jugendgottesdienst im Stuhlkreis begann, ist heute ein generationenübergreifender Anlass in der Stadtkirche Diessenhofen, der von rund 100 Personen besucht wird. «Wegen der Beschränkung der Anzahl Personen finden aktuell zwei Jugendgottesdienste hintereinander statt», sagt Jael Mascherin, Präsidentin der Evangelischen Kirchgemeinde Diessenhofen und Ressortleiterin von Kirche, Kind und Jugend. Und die Anzahl der Besucherinnen und Besucher werde im Moment voll ausgereizt, fügt Mascherin zufrieden an.

Auch bei Auswärtigen beliebt

Dass die acht Mal im Jahr stattfindenden Jugendgottesdienste sogar bei Auswärtigen sehr beliebt seien, habe mit der Vielfalt des Anlasses zu tun. Nebst den liturgischen Elementen wie Gebet oder Predigt gibt es etwa Musik von einer Band, Tanz und Theater. Möglich machen dies die verschiedenen Arbeitsfelder, für die sich die Siebt-, Acht- und Neuntklässler engagieren können. Dabei können sich die Jugendlichen entsprechend ihren Talenten für Dekoration, Technik, Moderation, Theater, Band, Verpflegung und Werbung einbringen. Einzig das Arbeitsfeld Chor konnte laut Mascherin bisher leider nicht umgesetzt werden.

Mut zur Selbstpräsentation

Die Gesamtleiterin und Jugendarbeiterin Karin Schmid schreibt für jeden der acht Jugendgottesdienste ein neues, schülergerechtes Theaterstück, das von den Jugendlichen vorbereitet und geprobt wird. «Die grosse Herausforderung dabei ist, dass sich die Jugendlichen getrauen, sich im öffentlichen Raum zu präsentieren», sagt Mascherin. Entsprechend schön sei es zu sehen, wie die Jugendlichen sich in dieser Zeit entwickeln und Selbstvertrauen gewinnen. Ein weiteres Ziel sei es, die Jugendlichen aus Diessenhofen und Basadingen-Schlattingen-Willisdorf sowie Schlatt dazu zu ermuntern, sich nach der Konfirmation als Gruppenleiter zur Verfügung zu stellen. Mascherin sagt dazu: «Wir wollen die Jugendlichen fördern und fordern.» Dass die Evangelische Kirchgemeinde Diessenhofen mit diesem Projekt nicht nur Jugendliche, sondern auch deren Eltern und Grosseltern begeistern kann, freut Mascherin umso mehr. Es sei eine ermutigende und kreative Art für die Jugendlichen, Gemeinschaft zu erleben, Gott zu feiern und eigene Talente zu entdecken.

Weitere Informationen unter: www.evang-tg.ch/impulspreis

Musik über die Ostertage

Die Gottesdienste in der Stadtkirche Diessenhofen sind mit viel Musik ausgestaltet: im Abendgottesdienst am Gründonnerstag um 19.00 Uhr mit meditativen Klavierimprovisationen von Annedore Neufeld, an Karfreitag um 9.45 Uhr ist Jenny Joelson an der Bratsche zu hören und an Ostern um 9.45 Uhr mit Saskia Quené, Sopran. Herzlich willkommen. Wir freuen uns auf Sie.

Verkauf von Stricksachen und Selbstgebackenem

Die Frauen vom Kreativ-Treff der evangelischen Kirchgemeinde Diessenhofen verkaufen am kommenden Samstag, 27. März 2021, von 9.00 bis 14.00 Uhr vor der TKB Diessenhofen, Stricksachen und Selbstgebackenes. Der Erlös kommt LIO zugute.

Die Frauen vom Kreativtreff der evangelischen Kirchgemeinde Diessenhofen haben fleissig gestrickt. Ebenfalls haben Frauen der Kirchgemeinde gebacken und eingemacht. Sie finden bei uns Socken, Pulswärmer, Kinder-Pullover, Kuchen, Guetzli, Brot, Zopf und vieles mehr! Der Erlös kommt der Aktion Licht im Osten (LIO) zugute.

In der momentanen Situation fehlt es diesen Leuten vor allem an Essen. Mit unserer Hilfe können Kartoffeln und weitere Lebensmittel durch LIO gekauft und verteilt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch zwischen 9.00 und 14.00 Uhr.

Diessenhofen feiert oekumenische Andacht zum 1. August

Gratulation an die Eidgenossenschaft

Gewissermassen als Ausgleich für die coronabedingt ausgefallene städtische Bundesfeier fand in der Stadtkirche eine oekumenische Abendandacht statt, veranstaltet von der katholischen und der reformierten Kirchgemeinde Diessenhofen. In seiner Begrüssung gratulierte Priester Johannes Mathew der Eidgenossenschaft zu ihrem 729. Geburtstag, bezogen auf das Gründungsjahr 1291. Er forderte „alle freien Schweizer oder in der freien Schweiz wohnenden Menschen“ zu einem Gebet auf, gerichtet an den „einen Gott allen Lebens, der sich in der Schönheit des Vaterlandes erahnen lässt.“

Damit war eine Brücke gebaut zum Schweizerpsalm, dessen vier Strophen die Besucherinnen und Besucher aus vollem Herzen sangen, ebenso wie das Appenzeller Landsgemeindelied. Sodann schlug Johannes Mathew den Bogen zu den Anliegen und Wünschen dieses Tages. In einer speziellen „Fürbitte für Volk und Vaterland“ wurde um gute Gesinnung, Eintracht und Gerechtigkeit gebetet, ebenso um Bewahrung vor Krieg, Seuchen und Hungersnot. Als Vorlage diente eine Gebetsurkunde aus dem Jahre 1965 mit überlieferten Texten, die seit Generationen bewährt und erprobt sind.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

Pfarrer Gottfried Spieth ging in seiner Besinnung auf die Frage ein, wie wir unsere unterschiedlichen Bedürfnisse ordnen und bündeln können. Jeder dürfe sich mit seinen Wünschen und Sorgen aufgehoben wissen in einem grösseren Ganzen. Darin seien auch unsere Vorfahren inbegriffen, betonte er. Es sei tröstlich zu wissen, dass wir nicht allein auf der Welt sind, sondern auf den Schultern derer stehen, die uns vorausgegangen sind und deren Lebenserfahrung uns jetzt zugute kommt. Innerlich erfasst von diesem überwältigenden Gefühl der Zusammengehörigkeit, begreifen wir die Wahrheit jenes geflügelten Wortes, das auf den griechischen Gelehrten Aristoteles (384 bis 322 vor Christus) zurückgeht: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.“

 

Arnold Winkelried als Vorbild

Als anschauliches Beispiel schilderte Gottfried Spieth sodann jenen Eidgenossen aus der Schlacht bei Sempach (1386), der unter dem Namen Arnold Winkelried in die Geschichte eingegangen ist. Er habe sich durch besondere Tapferkeit und Opfermut ausgezeichnet. An vorderster Front stehend, habe er zahlreiche Speere der ihm feindlich gegenüberstehenden Soldaten gepackt, in sich hineingebohrt oder unter sich begraben. Auf der Gegenseite habe sich lähmendes Entsetzen und Verwirrung breit gemacht. Urplötzlich sei eine Gasse entstanden, in der die Eidgenossen vorwärtsstürmten – und zwar durch die gegnerischen Schlachtreihen hindurch. Schlussendlich sei damit der Sieg ermöglicht worden. Die Fremdherrschaft der damals schon europaweit bestens vernetzten Habsburger sei abgeschüttelt worden. Den Eidgenossen sei es gelungen, ihre angestammten Rechte zu sichern und zukunftsfähig zu gestalten – wovon wir heute noch zehren. Um dieses Gemeinschaftsziel zu erreichen, habe es der entschlossenen Tat eines Einzelnen bedurft.

Einsatz für ein hohes Ideal

Winkelrieds letzte Worte seien gewesen: „Sorget für mein Weib und Kind.“ Von dem Gemeinschaftssinn dieses Mannes könnten wir sehr viel lernen für unser heutiges Miteinander in Familie, Gemeinde, Volk und Staat, unterstrich Pfarrer Spieth. Winkelried habe hingebungsvoll für eine heilige und gerechte Sache gekämpft. Damit habe er uns ein Vorbild hinterlassen entsprechend dem Lebensmotto des Apostels Paulus: „Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist“ (1. Timotheusbrief 6,12).

Mit festlich bewegter Orgelmusik, dargeboten von Annedore Neufeld, klang das abendliche Geschehen in der Stadtkirche aus.

„Chileblatt“ Mai 2020

Das neue Chileblatt ist da.

Lesen Sie in der Mai-Ausgabe…

  • Ansprache Pfarrer Gottfried Spieth
  • Wie geht es weiter – Ein Bericht von Präsidentin Brigitta Lampert
  • Gottesdienste, Termine & Aktivitäten
  • Kirchgemeindeversammlung
  • Konfirmation 2020
  • 150 Jahr Jubiläum
  • Gratulationen
  • Freud und Leid in der Gemeinde
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Chileblatt Mai 2020

Brief zu Karfreitag und Ostern

Liebe Gemeinde

Ich grüsse Sie zum Karfreitag und wünsche eine besinnliche, nachdenkliche Stimmung.

Wir erinnern uns an Jesus Christus und sein tragisches Ende, das aber dennoch seinen tieferen Sinn hatte. Zugleich blicken wir auf Ostern voraus. Im Stillen freuen wir uns schon auf die neuen Lebens­kräfte, die Jesus für uns bereitstellt – da er ja selber am eigenen Leibe diesen Neuanfang erleben durfte.

Ich lade Sie ein, in diesem Zusammenhang meine Osterpredigt zu lesen, die ich beifüge. Und schauen Sie sich im Internet unseren Ostergottesdienst an; wir haben ihn in der Stadtkirche aufgezeichnet. Sie finden ihn ab Sonntagmorgen unter www.evang-diessenhofen.ch

Ihnen und Euch alles erdenklich Gute für die kommenden Tage und Wochen!

Freundliche Grüsse, und bis auf weiteres

Gottfried Spieth

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Brief zu Karfreitag an die Gemeinde 750.64 KB 1 downloads

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Ansprache an die Gemeinde vom 21.03.2020

Liebe Gemeinde

Ich grüsse Sie auf diesem schriftlichen Wege, da wir uns morgen leider nicht in der Stadtkirche treffen können zum Gottesdienst.

Hoffentlich erleben Sie trotzdem einen guten Tag. Machen Sie das Beste aus der aktuellen Lage, schalten Sie zwei oder drei Gänge zurück und entspannen Sie sich in der Stille! Die beigefügte Andacht kann Sie dabei unterstützen und Ihre Gedanken beflügeln. Gerne stehe ich auch für telefonische Kontakte jederzeit zur Verfügung.

Denken wir auch an unseren verstorbenen Mitbürger Rolf Jost, der im 81. Altersjahr aus diesem Leben abgerufen wurde. An diesem Freitag haben wir ihn im engsten Familien- und Freundeskreis zu Grabe geleitet. Das Trostwort, das die Grundlage der Abdankungspredigt bildete, steht in den Evangelien des Matthäus (25,14) und Lukas (19,13):

Jesus Christus spricht: „Das Reich Gottes ist wie mit einem Menschen, der ausser Landes ging. Er rief seine Diener, vertraute ihnen sein Vermögen an und sprach zu ihnen: Handelt damit, bis ich wiederkomme!“

Wir befehlen unseren verstorbenen Mitbruder und die, die um ihn trauern, der Barmherzigkeit Gottes an.

Mit allen guten Wünschen und Grüssen

Gottfried Spieth


Diese Ansprache steht auch zum Herunterladen bereit

Das „Chileblatt“

Liebe Kirchbürgerinnen und Kirchbürger
Wie angekündigt halten Sie nun die erste Ausgabe des überarbeiteten Mitteilungsblattes der Evangelischen Kirchgemeinde in den Händen. Es ist der Kirchenvorsteherschaft ein Anliegen, dass die kirchlichen Informationen
präsent und aktuell sind. Wir haben uns daher für eine monatliche Herausgabe unserer Gemeindenachrichten, in einem neuen Gewand mit neuem Namen entschieden.

So wurde aus dem Kirchgemeinde Bote das Chileblatt. Unser Aktuar Thomas Lüders hat das Layout gestaltet und für die Inhalte sind Pfarrer Gottfried Spieth, die Präsidentin Brigitta Lampert und weitere Mitarbeiter verantwortlich.

Das Chileblatt liegt zukünftig im Kirchgemeindehaus und in der Stadtkirche aus und wird, gemäss Ihrer Rückmeldung, per Post oder Email verschickt. Und natürlich steht er auch auf unserer Internetseite zum Herunterladen bereit.

Änderungswünsche in der Zustellung teilen Sie uns bitte direkt oder per Formular mit. [bl]

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Chileblatt Januar 2020 1.37 MB 23 downloads

Erstausgabe des Chileblattes Januar 2020 ...
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Anmeldetalon Chileblatt 48.53 KB 7 downloads

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