Chileblatt April 2026

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"Jesus spricht zu Thomas: Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du? Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!"

Johannes 20,29

Mut zum Neubeginn – getragen von der Osterfreude

„Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ – Dieses Wort von Jesus Christus begleitet uns durch die Osterzeit. Es spricht von einem Vertrauen, das tiefer reicht als das Sichtbare – und von einer Freude, die bleibt. Der Frühling legt sich neu über unsere Welt: Farben brechen auf, Blumen wachsen, Vögel stimmen ihre Lieder an. Alles spricht von Aufbruch. Auch Ostern ist ein Fest des Neubeginns – und doch führt der Weg dorthin durch ganz unterschiedliche Tage.
Der Karfreitag ist ein Tag der Trauer. Wir kennen solche Zeiten: Abschiede, Schmerz, Fragen ohne Antwort. Der Karsamstag ist ein Tag der Verunsicherung. Ein Dazwischen – zwischen Hoffnung und Zweifel, zwischen Dunkel und Licht.
Und dann der Ostersonntag: der Tag der Freude.
Doch diese Freude ist anfangs nicht nur leicht. Im Evangelium nach Matthäus lesen wir: „Und sie gingen eilends weg vom Grab mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkündigen. Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.“ Matthäus 28,8–10
Furcht und Freude – beides gehört zusammen. Erst als Jesus selbst spricht, wird aus der Unruhe Frieden. Und seine Worte gelten auch uns: Fürchtet euch nicht.
So ist es auch in unserem Leben. Manchmal sind wir traurig, manchmal verunsichert, manchmal erfüllt von Freude. Doch mitten in allem steht die Zusage: „Ich bin die Auferstehung und das Leben“ (Evangelium nach Johannes 11,25). Jesus Christus hat den Tod besiegt. Darin liegt eine große Kraft – eine Kraft, die auch unser Leben berühren will. Eine Kraft, die uns aufrichtet, tröstet und neu beginnen lässt. Diese Osterfreude ist kein flüchtiges Gefühl. Sie ist eine tiefe, tragende und ewige Freude. Jesus spricht auch uns zu: Friede sei mit euch. In einer Welt, die oft von Unruhe, Hass und Krieg geprägt ist, ist das eine leise und zugleich kraftvolle Friedensbotschaft. In unseren Gottesdiensten wollen wir Raum geben, dass diese Worte hörbar werden – dass Christus selbst zu uns spricht.
Ein sichtbares Zeichen dieser Hoffnung ist unsere neue Osterkerze. Ein Schmetterling breitet seine Flügel aus – in seiner Mitte das Kreuz, umgeben von warmem, leuchtendem Gold.
Der Schmetterling erinnert an die Verwandlung: Aus der unscheinbaren Raupe entsteht neues Leben. So wird er zum Sinnbild für Auferstehung, Hoffnung und Neubeginn. Das Kreuz steht im Zentrum – es verweist auf das Leiden, aber auch auf die Liebe, die stärker ist als der Tod. Und das Gold? Es spricht von Gottes Ewigkeit, von einem Licht, das nicht vergeht.
So trägt die Osterkerze eine stille Botschaft: Das Dunkel bleibt nicht. Das Leben bricht auf. Und Gottes Liebe schenkt uns immer wieder neue Flügel.
Als Kirchgemeinde dürfen wir uns gegenseitig zu diesem Neubeginn ermutigen. Ich erlebe das gerade konkret: Ich freue mich, in unseren Gottesdiensten neue Gesichter zu sehen, und bei Hausbesuchen Menschen kennenzulernen. Begegnungen entstehen, Vertrauen wächst. Wenn Jung und Alt gemeinsam unterwegs sind, einander zuhören und miteinander glauben, dann kann Neues wachsen – leise, aber kraftvoll. Vielleicht beginnt Neubeginn oft genau so: nicht im Großen, sondern im Miteinander. Ein Wort von Mutter Teresa bringt es schlicht auf den Punkt: „Nicht alle von uns können große Dinge tun. Aber wir können kleine Dinge mit großer Liebe tun.“ In diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein, die kommenden Tage bewusst mitzuerleben: am Gründonnerstag, wenn unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden das Abendmahl mitgestalten, am stillen Karfreitag und am festlichen Ostersonntag mit dem Projektchor unter der Leitung von Annedore Neufeld.
Ich freue mich darauf, diese Tage mit Ihnen zu feiern – im Vertrauen darauf, dass Gott uns immer wieder in seiner Liebe begegnet.
Herzliche Grüsse aus dem Pfarramt
Karin Schmid - Müller

Kultur am Nachmittag - MuPiCante
Mundharmonika und Piano

Dienstag, 21. April, 14.00 Uhr

Die vierköpfige Rafzerfelder Formation hat sich 2010 für einen speziellen Anlass zusammengefunden. Sie hatten dabei so viel Freude, dass die Formation bis heute besteht.
Auf drei Mundharmonikas und einem Piano spielen sie verschiedene Stilrichtungen: gerne Volkstümliches, Evergreens aber auch leichte Klassik bis zu Poppigem. Lassen Sie sich in die musikalische Welt von MuPiCante entführen.
Im Anschluss geselliges Beisammensein mit Kaffee und Kuchen.
Eintritt frei, Kollekte.

Neue Religionslehrerin für die Primarstufe

Mein Name ist Samantha Roeder, ich bin 24 Jahre alt und wohne in Schlattingen. Nach meiner Schulzeit habe ich die Ausbildung zur Fachfrau Betreuung für beeinträchtigte Menschen gemacht. Nebenbei schloss ich 2025 die Ausbildung zur Laienpredigerin ab. Zur Zeit befinde ich mich in der Ausbildung zur Religionslehrperson der evangelischen Landeskirche Thurgau. Daher freue ich mich nun sehr darüber, dass ich in ihrer Kirchgemeinde ab April Religionsunterrichtslektionen in der Primarstufe übernehmen darf.

Kirchgemeindeversammlung

42 Stimmberechtigte kamen zur Versammlung in das Kirchgemeindehaus, die von Präsidentin Jael Mascherin geleitet wurde. Traktanden und Protokoll der letzten Versammlung wurden ohne Gegenstimmen genehmigt. Zu Beginn berichteten die Präsidentin und die jeweiligen Ressortverantwortlichen über das vergangene Jahr, welches von zahlreichen Gottesdiensten in verschiedenen Formaten und vielfältigen Angeboten für die Kirchgemeinde geprägt waren. PfV Karin Schmid-Müller informierte zum Schluss noch über Samantha Roeder, die in Ausbildung zur Katechtin ist, und für Entlastung im Religionsunterricht bei den Primarschülern und -schülerinnen sorgt.

Wahlen und personelle Veränderungen

Brigitta Lampert tritt nach zwei Amtsperioden und acht Jahren als Synodalmitglied zurück. Die Vorsteherschaft dankte Brigitta Lampert für ihren wertvollen Dienst.
Für die Nachfolge kandidierten gleich zwei Personen: Thomas Lüders, Mitglied der Kirchenvorsteherschaft, und Lars Egli aus Diessenhofen, ein engagierter und regelmässiger Kirchgänger, letzterer stellte sich den Mitgliedern kurz vor. Thomas Lüders wurde mit Mehrheit als neues Synodalmitglied gewählt. Im Anschluss wurde Rosemarie Schaub-Kern in die Kirchenvorsteherschaft gewählt.
Die Vorsteherschaft gratulierte Rosmarie Schaub und Thomas Lüders herzlich und wünschte ihnen Gottes Segen.

Beschlüsse der Versammlung

Die Versammlung genehmigte die Rechnung 2025, das Budget 2026 und die beibehaltung des bisherigen Steuerfusses von 22 Prozent einstimmig. Die Teilsanierung der Kirchenmauer im Frühjahr 2026 wurde bewilligt. Die «Generation Church» wird künftig fest ins Gottesdienstprogramm integriert.
Die Kirchengemeindeversammlung endete mit einem gemeinsamen Apéro.

Von links nach rechts: Präsidentin Jael Mascherin - Vize-Präsident und neuer Synodaler Thomas Lüders - Neues Mitglied der Vorsteherschaft Rosmarie Schaub-Kern - Pfarrverweserin Karin Schmid-Müller.
Bild: Carola Bertolini, Bote vom Untersee und Rhein

Voranzeige 2027: Ferienwoche für Seniorinnen und Senioren -Gemeinsam unterwegs

Herzlich lade ich Sie zu unserer ökumenischen Seniorenferienwoche ein – eine besondere Zeit der Gemeinschaft, der Erholung und der Freude. Die Reise führt uns mit dem Apfelcar ins schöne Tessin, ins Hotel Tresa Bay in Ponte Tresa, direkt am Luganersee gelegen. Die Woche findet vom 11. – 16. April 2027 statt und bietet eine wohltuende Auszeit in einer herrlichen Umgebung.
Diese Tage liegen mir sehr am Herzen, denn ich wünsche mir, bewusst in unsere ältere Generation zu investieren: Zeit zu schenken, zuzuhören und miteinander unterwegs zu sein. Wir werden gemeinsam Ausflüge erleben, Gespräche führen, zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Es ist eine wunderbare Gelegenheit, einander besser kennenzulernen und als Gemeinschaft zu wachsen. Ich bin überzeugt: In diesen Tagen liegt ein besonderer Segen – im Miteinander, im Glauben und in den vielen kleinen Momenten der Freude.
Bitte merken Sie sich das Datum vor. Ein Anmeldeformular wird zu einem späteren Zeitpunkt verfügbar sein.
Ich freue mich sehr darauf, diese Woche mit Ihnen zu erleben!
Ihre Pfarrverweserin Karin Schmid – Müller und Team

Gemeinsame Aktivitäten

Begegnungszmittag

Dienstag, 07. April, 12.00 Uhr

Spiele-Nachmittag

Dienstag, 14. April, 14.00 Uhr

Kreistanzen

Montag, 20. April, 19.00 Uhr im kath. Pfarreisaal.

Kultur am Nachmittag

Dienstag, 21. April, 14.00 Uhr

Kreativ-Treff

Dienstag, 28. April, 14.00 Uhr

Gottesdienste

Sofern nichts anderes angegeben ist, werden die Gottesdienste von PfV Karin Schmid-Müller in der Stadtkirche Diessenhofen gefeiert.

Donnerstag, 02. April, 19.00 Uhr

Gottesdienst an Gründonnerstag mit den Konfirmanden und Abendmahl im Chorraum.

Freitag, 03. April, 10.00 Uhr

Gottesdienst an Karfreitag mit wandelndem Abendmahl.

Sonntag, 05. April, 10.00 Uhr

Ostergottesdienst mit dem Projektchor unter der Leitung von Annedore Neufeld.

Sonntag, 12. April, 19.00 Uhr

Gottesdienst mit Pfarrehepaar Hanna & Christian Stettler, Flaach.

Sonntag, 19. April, 10.00 Uhr

Gottesdienst mit Pfrn. Marilene Hess. Im Anschluss Kirchenkaffee.

Sonntag, 26. April, 19.00 Uhr

Gottesdienst der Generation Church mit einer Predigt von PfV Karin Schmid-Müller. Im Anschluss Apéro.

Dienstag, 28. April, 19.00 Uhr

Wachstum - Jugendgottesdienst der Youth Church mit einer Predigt von Diakon Andreas Schlegel. Im Anschluss Apéro.

Geburtstage

Wir gratulieren herzlich zum Geburtstag:
  • Elisabeth Butti
    13. April 80 Jahre
  • Erika Lienhard
    16. April 80 Jahre

Todesfälle

Wir trauern um:
  • Rudolf Bolli
    9. Januar 91 Jahre
  • Brigitte Moser
    16. Februar 74 Jahre
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