Konfirmation in Diessenhofen
Freundschaft, Glaube und Gemeinschaft im Mittelpunkt
Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen feierte die Evangelische Kirchgemeinde Diessenhofen am Sonntag, 31. Mai 2026, die Konfirmation von zehn Jugendlichen in der voll besetzten Stadtkirche. Zahlreiche Familienangehörige, Freunde, Gemeindemitglieder sowie Gäste von nah und fern nahmen an dem festlichen Gottesdienst teil, der unter dem Leitgedanken „Freundschaft“ stand. Konfirmiert wurden Leana Bättig, Lars Birk, Nadine Birk, Danny Hanhart, Jan Hediger, Melina Longo, Levin Messmer, Luana Scherrer, Nina Sommer und Damian von Ow. Gemeinsam mit ihrer Pfarrverweserin Karin Schmid – Müller gestalteten die Jugendlichen einen Gottesdienst, der auf eindrückliche Weise traditionelle Elemente mit zeitgemässen Ausdrucksformen verband.
Für die musikalische Gestaltung sorgte Annedore Neufeld an der Orgel. Mit traditionellen Kirchenliedern wie „Grosser Gott, wir loben dich“ sowie feinfühligen Orgelzwischenspielen verlieh sie der Feier eine besondere liturgische Tiefe und Würde. Gleichzeitig setzte die Youth Church Band unter der Leitung von Tanja Aeberhart moderne Akzente. Mit Liedern wie „Eintausend Hallelujahs“, „Oceans“ und dem abschliessenden „Praise“ schuf sie eine mitreissende Atmosphäre. Besonders beim letzten Song liessen sich die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher begeistern und begleiteten das Lied mit kräftigem Applaus. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden gestalteten Lesungen, Gebete und das Glaubensbekenntnis und präsentierten einen eigens produzierten Film zur biblischen Geschichte des Gelähmten und seiner vier Freunde. Mit viel Kreativität, Humor und schauspielerischem Talent verlegten sie die Erzählung in die Gegenwart: Der Gelähmte wurde auf einem Tuch durch das Diessenhofer Städtli getragen und schliesslich in die Kirche gebracht, wo er Ruhe, Hoffnung und Heilung fand. Die filmische Umsetzung sorgte für zahlreiche Schmunzler und zugleich für nachdenkliche Momente.
In ihrer Predigt griff PfV Karin Schmid – Müller die dargestellte Geschichte auf und stellte die Bedeutung von Freundschaft, Gemeinschaft und Glauben in den Mittelpunkt. Die vier Freunde des Gelähmten seien ein eindrückliches Bild für Menschen, die einander tragen, unterstützen und begleiten. Zugleich betonte sie, dass der christliche Glaube Orientierung und Halt geben könne. Kirche sei ein Ort, an dem Menschen Gemeinschaft erleben, Freundschaften pflegen und Jesus Christus begegnen dürfen. Gerade in einer Zeit zunehmender Einsamkeit seien Beziehungen und gegenseitige Verbundenheit von unschätzbarem Wert.







